Künstler & Epochen
1400 – 1600
Renaissance & Manierismus
Barock & Rokoko
Klassizismus & Aufklärung
Romantik & Realismus
Impressionismus & Fin de Siècle
Moderne & Gegenwartskunst
In der Renaissance richtet sich die Kunst neu an Ordnung, Proportion und Perspektive aus. Im Manierismus gerät dieses Gleichgewicht ins Wanken – Formen werden überdehnt, Gesten künstlicher, Räume unruhiger.
Im Barock wird Kunst zur Inszenierung – Licht, Bewegung und starke Kontraste bestimmen das Bild. Im Rokoko wandelt sich diese Energie in Eleganz und Spiel, Farben werden heller, Szenen leichter und intimer.
Im Zeitalter der Aufklärung rückt der Mensch als denkendes Wesen in den Mittelpunkt. Der Klassizismus übersetzt diese Haltung in eine strenge Bildsprache – Figuren erscheinen idealisiert, Kompositionen klar und kontrolliert.
In der Romantik richtet sich der Blick auf Gefühl, Natur und innere Erfahrung. Mit dem Realismus kehrt die Kunst zur sichtbaren Welt zurück – Alltag, Arbeit und einfache Menschen treten in den Mittelpunkt.
Im Impressionismus rückt der flüchtige Eindruck in den Mittelpunkt. Gegen Ende des Jahrhunderts wendet sich die Kunst stärker dem Inneren zu – Symbol, Ornament und Stimmung treten an die Stelle der reinen Beobachtung.
Die Kunst löst sich vom Anspruch, die Welt abzubilden. Form, Farbe und Material werden zum eigentlichen Inhalt. Bilder entstehen aus Empfindung, Idee oder Experiment.